PrimeSign BCM-Maßnahmen

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit COVID19, fassen wir nachfolgend, die von uns ergriffenen BCM-Maßnahmen zum Betriebserhalt unserer Vertrauensdienste (PrimeSign GmbH) zusammen:

Infrastruktur

  • Die Infrastruktur unserer Services werden grundsätzlich georedundant ausfallssicher betrieben. Als Rechenzentrum für beide Standorte fungiert ein sehr etabliert RZ-Dienstleister auf Grundlage seiner eigenen und sehr weitreichenden BCM Pläne.
  • Unser Rechenzentrumsdienstleister hat uns gegenüber bereits seine Krisenmaßnahmen dargelegt, wodurch der Betrieb und auch die Zugänglichkeit unserer Infrastruktur jetzt und auch im Falle einer zunehmend Verschärfung der Krise aufrechterhalten bleiben sollte.

Schlüsselpersonen

  • Schlüsselpersonen und Funktionsträger, insbesondere jene des Vertrauensdienstes PrimeSign und mit permanenten Zutrittsmöglichkeiten zur Infrastruktur des Vertrauensdienstes, wurden bereits mit Ende letzter Woche separiert und auf Fernarbeit umgestellt. So soll auch bei einzelnen Infektions- oder Quarantänefällen unsere Einsatzfähigkeit gewährleistet bleiben.
  • Funktionsträger werden zudem lokal redundant (Standort Graz) und ab sofort separiert gehalten, sowie stehen auch in Wien Funktionsträger des Vertrauensdienstes zur Verfügung (gemäß unserer Policy). Da aber von einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit ausgegangen werden muss, wurde vorrangig die Separation und die Redundanz der Funktionsträger in Graz sichergestellt.

Meldeketten bei Verdachts- und Infektionsfällen

  • Den MitarbeiterInnen wurde in einer Mitarbeiterinformation die Meldekette bei Verdachts- und Infektionsfällen nochmals in Erinnerung gerufen (dh. Meldung an personellen Vorgesetzten bzw. Abteilungsleiten und in weiterer Folge Geschäftsleitung). So wird unserem Unternehmen und unserem BCM die Möglichkeit einer raschen Anpassung der hier beschriebenen Maßnahmen gegeben, falls nötig.

Unternehmensweites Krisenmanagement

  • Im Laufe letzter Woche wurde das unternehmensweite Krisenmanagement aktiviert. In regelmäßigen – und wenn erforderlich anlassbezogenen – Video-Konferenzen mit Geschäftsleitung, Vorständen und Abteilungsleitern werden Maßnahmen situationsbedingt ergriffen und deren Effektivität beobachtet und bei Bedarf Maßnahmen geändert.

Prüfung und Vorbereitung auf eine krisenbedingte Fernarbeit

  • Grundsätzlich ist die Fernarbeit für Notsituationen im Sinne der Betriebserhaltung bei uns vorgesehen und vorbereitet.
  • Auch für die Einzel- und Gruppenkommunikation sowie auch einer intensiveren Remote-Zusammenarbeit sind entsprechende Online-Systeme im Einsatz und bereits in Verwendung.
  • Die technischen Grundlagen dafür wurden in den letzten Wochen nochmals geprüft und sogar weitere Redundanzen, etwa im Bereich des VPNs, aufgebaut (zusätzlicher VPN-Zugang).
  • Alle Schlüsselpersonen sowie Funktionsträger – darüber hinaus auch der überwiegende Teil der angeschlossenen internen Entwicklungsabteilung – sind mit entsprechender Infrastruktur (d.h. NB, Mobiltelefone, Fernzugriffsmittel, etc.) ausgestattet, die eine Fernarbeit grundsätzlich ermöglicht.
  • Alle MitarbeiterInnen sind seit letzter Woche bereits angewiesen ihr persönliches Equipment für den Fall einer Verschärfung der Lage mitzunehmen und die Betriebsfähigkeit von zuhause aus sicherzustellen und zu prüfen. Die Betriebsfähigkeit im Wege der Fernarbeit ist zum jetzigen Zeitpunkt bereits hergestellt und geprüft.
  • Diese Maßnahmen bilden bereits jetzt die technische und organisatorische Grundlagen für die bereits ergriffene Separation der Teams und der vorgenannten Schlüsselpersonen. Die Zusammenarbeit auf diesem Wege ist daher bereits effektiv und funktioniert einwandfrei.

Höheres Lastaufkommen

  • Auf Basis unserer Annahmen und Erwartungen sollten die verfügbaren Ressourcen für die uns betreffenden Anwendungsfälle ausreichend sein.
  • Ungeachtet dessen wird das Monitoring intensiviert, um bei Bedarf weiter skalieren bzw. weitere Maßnahmen ergreifen zu können.

Allgemeine personelle Maßnahmen:

  • Seit Beginn der Corona-Krise – und auch seither wiederholend – werden unsere MitarbeiterInnen auf die Gefährdungslage, Aufklärung über die Krankheit selbst, Infektionsrisiken und die persönlichen Abhilfemaßnahmen hingewiesen. Es wurden unter anderem auch Anweisungen zum richtigen und mehrmaligen intensiven Waschen der Hände ausgegeben (u.a. per Video) und auch Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt.
  • Die Erhebung und Separierung vorbelasteter Personen sowie Risikopersonen wurde vorgenommen.
  • Zusammenkünfte und zB. Treffen in Sozialräumen, bei denen der Mindestabstand von 1m nicht mehr gewährleistet werden kann, wurden untersagt und dafür größere Besprechungsräume zur Verfügung gestellt (auch für Sozialpausen).
  • Dienstreisetätigkeiten und externe Treffen wurden nunmehr faktisch eingestellt.

Wir erwarten, dass die hier skizzierten und unsererseits ergriffenen Maßnahmen dem aktuellen Stand der Krise gerecht werden. Wir bewerten die Lage aber anlassbezogen und regelmäßig neu und behalten uns weitere Maßnahmen vor. Wir halten Sie auf diesem Wege gerne bei Veränderungen, die sich auf Ihre Dienste auswirken können, informiert.